Donnerstag, 11. April 2013

KEINE CHANCE IN DEUTSCHLAND

Wenn Maschinen über Menschen entscheiden.....


Auch wenn viele Menschen wissen das es in der Realität "Zwischenstufen" gibt unterteilen wir nach wie vor
in zwei wesentliche Richtungen, gut/schlecht, schwarz/weis, hoch/tief, schlau/dumm, dick/dünn usw.
Vom Mittelmäßigen wird oft nur auf Nebenschauplätzen gesprochen, wenn es darum geht etwas schön zu reden, sei es um den eigenen Erwartungen oder den Erwartungen anderer zu entsprechen.                            " So schlecht haben wir gar nicht gespielt" oder " Ich bin etwas mollig aber nicht dick" wären zwei Beispiele.


Der Durchschnitt ist im Großen und Ganzen ein Zustand den der bescheidene Mensch oft bei seiner eigenen Person oder bei Personen im näheren Umfeld sucht. Als Beispiel hierfür kann man seine jeweilige Umgangsart mit verschiedenen Menschen nehmen die den gleichen "Tick" haben, angenommen das berühmte Dazwischengerede im Kino. Nur wissen wir, dass man Person1 nie wieder sehen wird, Person2 der eigene Chef ist und mit Person3 ist man seit 15 Jahren verheiratet. Unabhängig von Bildungsgrat, Redegewandtheit, Einstellungen und Aggressionen wird Person1 zur "Persona non grata" erklärt, dem Boss, weil man auf ihn angewiesen ist etwas Toleranz entgegen gebracht und bei "Mausi" sieht man locker darüber weg weil es sich im Endeffekt um eine Kleinigkeit handelt.
Auch bei Schule oder Beruf kann nur bedingt von Mittelmaß oder Durchschnitt gesprochen werden. So ist, einfach ausgedrückt, der Dreierschüler für hoch angesehene Berufe nicht Qualifiziert sowie für nicht angesehene bzw. Berufe in denen man keinen großartigen Ansprüchen gerecht werden muss Überqualifiziert.
Für mich persönlich ist allein diese allgemeine Auffassung
von Bildungsgrat = Wissen = Qualifikation der Beweis, dass weder Politik noch Wirtschaft Interesse daran besitzen jungen Menschen einen Wissensstand zu vermitteln mit dem man im Leben so wie der beruflichen Laufbahn etwas anfangen kann. Schon gar nicht den Wissensstand der dem "normalen kleinen Mann" eine faire Chance zur Entwicklung gibt.
Gehen wir nochmal zu dem Beispiel Kino.
Nur ersetzen wir Person1 durch Umschreibungen wie: gesellschaftlicher Druck oder allgemeines Denken.
Auch Normal könnte man sagen, doch wer bestimmt schon was Normal ist? Ganz pauschal könnte man sagen Vorurteile, Unwissenheit und die Meinungsmache der Massenmedien beherrschen unseren Alltag.
"Der Harz4 Empfänger ist faul", "Die da oben sind alles Verbrecher" oder "Daran sind die ..XY.. schuld", um nur ein paar Sätze aus der breitgefächerten Parolen Bibliothek zu nennen. Genauso sind die Meinungen darüber, das Zeugnisse, Abschlüsse, Titel oder Bescheinigungen eine Aussagekraft über die Fähigkeiten, Kenntnisse oder die Intelligenz eines Menschen haben sollen, ein Zeichen von Ignoranz und Unbelehrbarkeit.
Zynisch könnte man sogar behaupten, dass in der heutigen Zeit unsere Politiker der Beweis dafür sind, dass diese Theorie falsch ist. Denn die Aussagen und Entscheidungen sind gleichermaßen Sinnlos, mit oder ohne Doktor Titel. Wer die These vertritt es läge an jedem selbst was er aus sich machen würde, man hat schließlich durch Schulpflicht, freie Berufswahl und der Entscheidung sein Wissen in Abendschulen, Lehrgängen oder Weiterbildungen zu verbessern, der hat immer noch nicht kapiert, dass der Mensch sich
nur in Freiheit kreativ entfalten kann und er es auch wollen muss. Ich möchte sogar behaupten, dass es jedem Menschen ohne den Einfluss von Gesetzen, Politik und willkürlich gezogenen Grenzen besser gehen würde
als in diesem jetzigen System. An Hand von Fakten und Mythen, von Wissen und Glauben, von Spirituellem und Unglaublichem werde ich verschiedenste Themen vorstellen, die zwar auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben und doch auf einer anderen Ebene verwurzelt sind. Man sollte sich darüber im Klaren sein, dass in der heutigen, schnelllebigen Zeit oft des Wortes Sinn und Bedeutung nicht im korrekten Zusammenhang mit dem tatsächlichen Ursprung stehen.So wird Glaube und Religion, genauso wie Recht und Rechte oder auch geschichtliche Ereignisse stellenweise falsch definiert. Was daraus folgt sind Missverständnisse und Unklarheiten die man Umgehen könnte, wenn man das wesentliche bertachtet.
Verwunderlich ist das allerdings nicht. "Wir sind überfordert"  trifft die Situation der Gegenwart vielleicht am besten. Unzählige Informationen, Nachrichten, ständig neue Produkte, neue Regelungen, eine sich ändernde Sprache und immer wieder neue Probleme haben uns den Überblick verlieren lassen. Weil sich alles neu, groß und übermächtig anhört haben wir die Entscheidungen und die Verantwortung weitergegeben. Aber an Leute die genauso überfordert und unwissend sind und diese weltfremden Personen  sollen die Probleme lösen deren Denkweise uns erst dorthin geführt hat. Bei uns sagt man:"Du kannst nicht Scheiße mit Scheiße bedecken. Irgendwann riecht man es". Soll heißen bevor man an gescheiterten Projekten weiter herum tricksen und schrauben will damit es doch noch eine Chance zum besseren gibt, sollte man einen Schritt zurück gehen und das Problem an der Wurzel packen. Das dauert zwar meist länger und es fordert das ein oder andere Opfer, aber das Endergebnis ist dafür um so besser.


Eines der größten Problemeist dabei sicherlich die Bildungspolitik



Wie viele Pädagogen haben wir denn in unserer Verblödungsmaschine BRD , die bei einem Thema auf eine fünfte unerwartete Frage antworten können? In diesem Bildungssystem das daraus besteht Unmengen an nichtsnutzigem Wissen bis zur Prüfung aufzunehmen, damit es wieder vergessen werden kann?
Die Dummen von damals sind die Lehrer von heute. Dumm ist nicht auf die Briefe und Abschlüsse zu beziehen, die in dieser Welt so hoch angesehen werden, dumm ist auf das weltliche zu beziehen. Darauf wie Dinge zusammenhängen, wie Dinge zusammen funktionieren. Und nicht auf das Auswendiglernen von Zahlen, Ereignissen und gefälschter Literatur. Was haben die Noten 5 in Musik, Zeichnen oder Sport, Fächer die eh nicht gefördert werden, mit dem Menschen zu tun der Maurer werden will? Hier kommt ein Paradoxon ins Spiel, welches die Fähigkeiten eines manchen Höhergestelltem anzweifeln lässt. So ist es ein großer Unterschied ob ein Architekt, bevor er dazu wurde, eine Ausbildung am Bau genossen hat oder er studierte und den theoretischen Weg einschlug. Er mag zwar ein Top Architekt auf Papier sein und sein besonderer Stiel Richtungsweisend für zukünftige Projekte, aber er hat anfangs vom Bauen keine Ahnung. Was auf Papier funktioniert und was man praktisch umsetzen kann lernt er erst mit der Zeit, begleitet von viel Hohn und Spott. Nicht anders ist es beim Fabrikarbeiter der erkennt, dass sein Abteilungsleiter eine totale Niete ist was die Praxis betrifft und er diese Position nur auf Grund von Zertifikaten für sich beansprucht.

Um Missverständnisse zu vermeiden sei hier angemerkt, dass jemand der viel Investiert und viel gelernt
hat auch ein Recht auf eine höhere Stelle hat. Doch wenn eine Sache nur theoretisch durchführbar ist, aber in der Praxis nicht, sollte manden Stellenwert des Theoretikers überdenken.

Es darf die Frage nicht ausbleiben wie man gerechte Politik gegen Armut machen will, wenn der Verantwortliche sich noch nie in einer entsprechenden Situation befunden hat.
Wie kann ein Drogenbeauftragter über Drogen reden wenn er noch nie einen Joint geraucht hat oder kurz davor war dem Alkohol zu verfallen? Warum trifft jemand Entscheidungen darüber was für Familien das Beste ist der selbst noch nie dem stressigen Alltag einer Mutter am eigenen Leib gespürt hat? Und woher nimmt sich ein/eine Agrarminister/in das Recht über die Tätigkeit eines Bauern zu Urteilen wenn noch nie im Leben beim Heu machen geholfen wurde? Diese Liste, auf der sich Positionen befinden, die mit unfähigem Personal besetzt sind, Liese sich ins Unendliche weiterführen. Wenn man sich nun den Anfang dieses Artikels ins Gedächtnis ruft, kann der Begriff Durchschnitt aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachtet werden.
Wenn es nämlich die " Durchschnittsfamilie " schafft, mit Neubau, 2 Kindern, Auto und Hund, die logistischen, finanziellen, demokratischen und menschlichen Hürden im ganz normalen Wahnsinn zu meistern, sollte man das von den sogenannten Volksvertretern auch erwarten können.
              
 Wir drehen uns im Kreis


 Video dazu:

ZUSAMMENHÄNGE KAPIEREN
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